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Was ist eigentlich systemische Beratung?

Systemik im Kontext der systemischen Beratung ist komplex und facettenreich.

Sie gleicht einem bunten Blumenstrauß: mehr als eine Haltung, mehr als eine Methode.

Im Mittelpunkt stehen vor allem Fragen – Fragen, die etwas in Bewegung bringen, die zur (Lebens-)Ausrichtung beitragen und eine innere Haltung fördern.


Systemische Beratung ist liebevoll – sie öffnet das Herz.

Sie verbindet uns mit anderen und mit uns selbst.

Sie bringt uns zurück in unsere eigene Kraft.


Ich selbst habe eine Ausbildung zur systemischen Beraterin und Therapeutin absolviert. Diese Zeit hat vieles in meinem Leben verändert – vor allem meinen Blick auf Probleme, auf meine Beziehungen und auf mich selbst. Dieser Prozess dauert bis heute an.


Was ich an der Systemik besonders schätze:Sie braucht oft nur wenig – und ist gleichzeitig kraftvoll. Schon eine einzige Frage kann vieles in Bewegung setzen.

Immer wieder erlebe ich in meinen Beratungen, wie Menschen sich aus festgefahrenen Mustern und Problemen lösen, neue Perspektiven einnehmen und wieder Zugang zu ihrer inneren Stärke finden.



Worum geht es in der systemischen Beratung?


In der systemischen Beratung geht es nicht um Zuweisungen oder Labels in Form von Diagnosen.Sie geht vielmehr davon aus, dass jedes Verhalten in einem bestimmten Kontext stattfindet – und einem Sinn folgt. Alles, was Menschen tun oder sagen, geschieht in Wechselwirkung mit ihrer Umgebung.

Wenn wir Verhalten verstehen wollen, müssen wir es im Zusammenhang betrachten. Kontexte können z. B. Beziehungen oder Rollen sein.Verhalten ist dabei immer sinnvoll – sowohl für die Person als auch für den jeweiligen Kontext. Es kann auch als eine Lösung für ein Problem verstanden werden.


Systemische Fragen können lauten:


  • Was bringt dieses Verhalten?

  • Wozu ist es nützlich?

  • Welchen Sinn erfüllt es?

  • Wofür wäre es sogar hilfreich, dieses Verhalten (noch) beizubehalten?


Solche Fragen öffnen den Blick für neue Perspektiven und stoßen innere Suchprozesse an. Es entstehen neue, hilfreichere Muster – und eigene Ressourcen werden aktiviert.



Haltung und Beziehung in der systemischen Beratung


Deutlich wird: Systemische Beratung lebt von einem wertschätzenden Miteinander zwischen Berater*in und Klient*in.

Im Unterschied zur klassischen Beratung, in der oft Ratschläge gegeben werden, verstehen sich systemische Berater*innen als **Prozessbegleiter*innen** – als neutrale Personen, die den Lösungsweg nicht vorgeben, sondern gemeinsam mit dem Gegenüber entdecken.Diese Neutralität bezieht sich auch auf die Lösung selbst: Es gibt nicht die eine Wahrheit oder die „richtige“ Lösung.

Denn: Jeder Mensch sieht die Welt auf subjektive Weise.Unsere Wirklichkeit ist das Ergebnis unserer Erfahrungen – wir betrachten sie durch unsere ganz eigene Brille.



In meinen Beratungen ist es mir wichtig, dass mein Gegenüber Raum bekommt, um sich mit seiner Persönlichkeit zeigen zu dürfen. Dafür braucht es eine vertrauensvolle Basis, die ich achtsam mit meinen Klient*innen aufbaue.

Ich arbeite gerne aktiv und kreativ – daraus entstand auch die Idee für den Namen meiner Webseite.

 
 
 

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